Zeittafel von Ammendorf

1900 bis 1950

 


1900

 


01.01.

 


Das Bürgerliche Gesetzbuch tritt in Kraft (BGB).

Die Kutschenfabrik „ Gottfried Lindner“ wird nach Ammendorf verlegt.

Ein Unglück in der Regensburger Straße (ein Zug stößt mit einem Pferdefuhrwerk zusammen) führt dazu, dass die Straße unter der Eisenbahnstrecke durchgeführt wird.

Die Mühle wird von Herrn Voigt aus Tangermünde wieder aufgebaut

Die AEG Berlin beginnt mit dem Bau der Straßenbahnlinie Halle- Merseburg im Abschnitt Artilleriekaserne Halle- Ammendorf und dem Betriebsbahnhof Ammendorf.

 


1901

 


27.05.

 


Weihe der provisorischen Notkirche im Garten des Grundstückes Siebenhufenstraße 2. mit der Namensgebung „Maria von der immerwährenden Hilfe“. Diese Kirche wurde auf einer Grundfläche von 16 mal 8 m errichtet. Vikar August May betreut die katholische Gemeinde. (Radewell, Osendorf, Burg, Ammendorf, Beesen, Planena, Döllnitz, Lochau, Burgliebenau und Schkeuditz) in den Jahren 1909 bis 1914 durch Vikar Rhode und 1914-1917 durch Vikar  Kirchberg.

Es entsteht der „Arbeitergesangsverein Ammendorf“. Ein gemischter Chor.

Am 20.Gauturnfest in Merseburg nehmen 22 Ammendorfer Turner teil.

An der Ammendorfer Schule wird der östliche Flügel angebaut. Kosten 16 000 M.

Alfred Nitter eröffnet in der Poststraße in Radewell das Gasthaus und Gartenlokal zum „Deutschen Kaiser“.

 


1902

 


15.03.

 


Nach der landespolizeilichen Abnahme wird der Straßenbahnverkehr zwischen Halle und Ammendorf eröffnet.

Die Chemische Fabrik „ Julius Jakob“ (Siebenhufenstr.), die Stärkefabrik „ Friedrich Drucklauf" (Schachtstr.) nehmen ihre Tätigkeit auf.

 

 

 


14.04.

 


Der Straßenbahnverkehr nach Schkopau wird vor der Gaststätte „Zum Elsterthal“ feierlich eröffnet.

 

 

 


10.05.

 


Die Überlandbahn Halle-Merseburg (MÜBAG) wird eröffnet. Die Strecke ist 15 km lang. Der Fahrpreis Halle – Merseburg betrug 40 Pfennige. Die Zahlgrenzen lagen am Rosengarten (Stadtgrenze Halle), am Gasthof „Zum Elsterthal“ in Ammendorf und in Schkopau an der Gaststätte „Zum Deutschen Kaiser“

Eduard Dittrich beging sein 30 jähriges Amtsjubiläum als Gemeindevorsteher von Ammendorf.

 


1903

 

 

 


In diesem Jahr gab es in Ammendorf schon 15 Straßennamen (Bahnhofstraße, Beesener Straße, Elsterstraße, Feldstraße, Hallesche Straße, Hauptstraße, Hopfenberg, Kurze Straße, Lange Straße, Lindenstraße, Mittelstraße, Schachtstraße, Schulberg, Talweg und  Wörmlitzer Straße.

Die Radeweller Kirche wird renoviert. Dabei wird der aus der Gründerzeit stammende Taufstein entfernt.

Die beiden Gebäude der Radeweller Schule werden mit einem Zwischenbau verbunden. Die Seite zur Straße erhielt auf der Fassade eine auffällige aber schöne Sonnenuhr. Nun konnte der Schulbetrieb in der alten Schule eingestellt werden.

Die Eisengießerei „E. Chr. Prinzler“ (Grauguß in Stücken bis 30 t, 3 Kupolöfen mit 12 t Guß pro Stunde; 200 Arbeiter) entsteht Der Standort ist in der heutigen „Horst-Heilmann-Str.“.

Die Fabrik Gottfried Lindner beginnt mit der Fertigung von Güter- und Personenwagen für die Eisenbahn. In den Jahren zuvor wurden bereits elektrische Straßenbahnen gefertigt.

 


1904

 

 

 


Die Ammendorfer Seilfabrik GmbH
(Eisenbahnstr.) geht in Betrieb.

In der Eisenbahnstraße nimmt die Kesselfabrik „Leo Feger & Co GmbH“ die Produktion auf.

Der TV Ammendorf zählt 22 Turner und 5 Zöglinge.

 


1905

 

 

 


Gründung der „Gebrüder Hartmann Chemische Fabrik Halle-Ammendorf“(Druckfarben, Merseburger Straße). Sie übernahm das Gebäude der Fabrik für chemische Düngemittel, die in den 70er Jahren entstanden war und zuletzt Schulze & Schreiner gehörte.

Die Ammendorfer Kirche erhält eine Orgel mit 15 Registern.

Der Tagebau „Hermine-Henriette“ (heute Osendorfer See-Kanu-Stützpunkt) wird erneut durch das Hochwasser des Reidebachs geflutet. Nachdem die Wässer gehoben wurden und die Aufräumungsarbeiten abgeschlossen waren, wurde ein 96 m langer, 1,25 m breiter und 4 m hoher Hochwasserschutzdamm errichtet.

Die Wehrpflicht wird auf zwei Jahre festgesetzt.

Auf dem Radeweller Friedhof, der eine Größe von 20 ha besitzt, findet die erste Beisetzung statt.

Die Turnwarte Hermann Valentin und Arthur Möbus und einige andere Sportler des TV Ammendorf  fahren nach Altenburg zum 8. Kreisturnfest.

Die Wagen- und Waggonfabrik Gottfried Lindner wird in eine AG umgewandelt.

Eduard Dittrich legt das Amt als Gemeindevorsteher altershalber nieder. Im Rahmen der offiziellen Verabschiedung, an der der Königliche Landrat von Krosigk teilnahm, wurde E. Dittrich zum Ehrenbürger von Ammendorf ernannt. Nach E. Dittrich wird Oberwachtmeister a. D. Leutnant Reinhardt Gemeindevorsteher in Ammendorf.

 


1906

 

 

 


Auf der Grube „von der Heydt“ wird mit dem Abbau der Kohle im Tagebau begonnen.

25 Turner des TV Ammendorf nehmen am 22.Gauturnfest in Keuschberg-Dürrenberg teil. In der Septemberversammlung des TV werden von Gustav Große die Sieger geehrt.

Ihre Namen sind nicht mehr bekannt.

 

 


20.11.

 


Bei der Tieferlegung der Toilettengrube auf dem Grundstück des Frisörs Leibner in der Regensburger Straße, in Osendorf, wurde ein Fränkisches Skelettgrab (Ende des 5. Jahrhunderts) gefunden. Als Grabbeigabe wurde ein Schmuckstück aus Weißmetall geborgen.

 

 


Dez.

 


Die Tagesanlagen der Grube „von der Heydt“ wurden modernisiert. Es wurden ein neues Kesselhaus und eine elektrische Kraftzentrale errichtet und der Grubenbahnhof vergrößert.

Im Verlaufe des Jahres nahm Otto Schroeter in Beesen seine Tätigkeit als Lehrer auf.

Die Badeanstalt Bad Elstermühle im Mühlweg ist  im Sommer und im Winter in Betrieb. Angeboten werden Fluss-, Wellen-, Wannen-, Brause-, Sol- und  medizinische Bäder aller Art.

 


1907

 


25.01.

 


Reichstagswahl.

Das Wahlergebnis sieht wie folgt aus (Angabe in Stimmen):

 

 

Bürgerliche

Sozialdemokraten

Ammendorf

263

375

Beesen         

109

181

Planena

10

11

Radewell (Burg)

109

323

Osendorf

34

206

Summe

525

1096

%

32

68

 

 

 

 

 


Die Hauptkanalisierung mit einem Netz von 10 km Länge wird gebaut. Bis zum Jahr 1911 entstehen auch Kläranlagen für Industrie- und Wirtschaftsabwässer.

Teichmanns Restaurant mit Weinstube, Cafe´ und Hotel wird eingeweiht.

In Kanena findet das 1. Bezirksturnfest statt. Der Turnverein Ammendorf stellt 22 Teilnehmer, davon 8 Wettkämpfer. Als Sondervorführung turnt eine Barrenriege des Vereins.

Otto Wilde, Johannes Möbus und Otto Freitag kommen als Sieger heim. 

An der Ammendorfer Schule wird die nördliche Verlängerung (heute linker Flügel) angebaut. Baukosten 40 000 M. Hier wird die Fortbildungsschule untergebracht (später Gewerbe- oder Fachliche Berufsschule).

Die Firma Drucklauf errichtet eine Dextrinfabrik und vergrößert 1912 die Stärkefabrik.

In Beesen wird der Fußballverein „Germania Beesen 07“ gegründet. Später gibt es noch den Verein „Vorwärts Beesen“.

 

 


12.09.

 


Die „Saale Zeitung“ schreibt:

„Aus Ammendorf. Gestern verstarb hier plötzlich im Alter von 71 Jahren der frühere Gutsbesitzer und Gemeindevorsteher Eduard Dittrich. Er war der letzte Gemeindevorsteher, der dieses Amt ehrenamtlich verwaltete.  Über ein volles Menschenalter vom 14. Dezember 1872 bis zum 1.April 1904 stand er mit klarem Blick und großem Verständnis der Gemeindevertretung vor. Unter seiner Amtstätigkeit hat sich Ammendorf von dem kleinen unbedeutenden Dorfe mit 300 Einwohnern zu dem blühenden, 3 000 Seelen zählenden Vororte entwickelt. Hand in Hand mit der Entwicklung Ammendorfs ging seine Umwandlung zum Industrieort. Die meisten und größten industriellen Betriebe sind während der Amtsperiode Eduard Dittrichs erstanden. Die Erschließung neuer Straßen, die Versorgung Ammendorfs mit Wasserleitung, Erbauung der Fernbahn Halle – Ammendorf – Merseburg sowie die Versorgung der Wohnhäuser mit elektrischem Licht fallen ebenfalls in diese Zeit. Der Verstorbene hat sich somit um den Aufschwung Ammendorfs große Verdienste erworben. Die Gemeinde erkannte dies auch dankbar an, indem sie ihren langjährigen Gemeindevorsteher bei seinem Ausscheiden aus dem Amte zu ihrem Ehrenbürger ernannte. Gemeindevorsteher Dittrich war auch sechs Jahre lang als Kreisausschussmitglied für das Wohl seiner Gemeinde tätig. Die Ammendorfer Liedertafel zählte ihn zu ihren Ehrenmitgliedern. Der alte joviale Herr war überall geachtet und beliebt. Sein Andenken wird allezeit in Ehren gehalten werden. Er war Träger des „Allgemeinen Ehrenzeichens mit Kreuz“.

 

 


02.10

 


22 Uhr 20 entstand im Stallgebäude der Broihanschenke in Ammendorf,  Beesener Straße, ein mittelschweres Schadenfeuer. Durch das schnelle Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr Ammendorf und der wenige Minuten später eintreffenden Fabrikfeuerwehr der       Gottfried Lindner AG wurde verhütet, dass der Brand sich weiter ausdehnte. Bei den Löscharbeiten wurde der 30jährige Ammendorfer Reinhold Liebig am linken Arm verletzt.

 


1908

 

 

 


Eine große und eine kleine Glocke für die Radeweller Kirche werden gegossen.

20 Turner, darunter 10 Wettkämpfer, des TV Ammendorf  fahren zum Gauturnfest nach Lauchstädt. Arthur Möbus, Alfred Bieder, Fritz Opfermann und Otto Freitag sind erfolgreich.

 

 


August

 


Es fand ein Sommerturnen in Ammendorf statt. An ihm nahmen teil der Allgemeine TV Halle, TV Döllnitz, Radewell, Osendorf und Delitz a.B. Diese Veranstaltung wurde nun fast alljährlich unter dem Namen Abturnen mit den aufgeführten Vereinen durchgeführt. Meistens wurde aber der Tag des Erntedankfestes dazu festgelegt.

Radeweller Rohpappenfabrik GmbH (Bäumchenstr.,  jetzt Jonny-Scheer-Str.) nimmt ihre Tätigkeit auf.

 


1910

 


Februar

 


Der TV Ammendorf  feiert in Gaudichs Lokal sein 25-jähriges Bestehen. Das Fest verlief in schönster Harmonie und erstreckte sich über zwei Tage. Die z.Z. in Ammendorf bestehenden  zwei Gesangsvereine  trugen zum Gelingen des Festes bei. Der TV hat jetzt 61 Mitglieder ( 47 Turner, 12 Zöglinge und 2 Ehrenmitglieder ).

Das legendäre „Bäumchen“ wird im Rahmen der Vorfeldberäumung des Tagebaues „von-der-Heydt“ gefällt. Aus dem Stamm der Ulme drechselt der Ammendorfer Stellmacher Schröder zehn Urnen. Einen Teil des Stammes erhielt der Ammendorfer Heimatforscher Otto Schroeter den er dann später in der Ammendorfer Heimathalle (ein Raum in der Friedenschule) ausstellte.

Julius Karl Balthasar (geb. 1868) wird Pfarrer in Ammendorf. Er tritt auch als Organist, Pianist, Komponist und Herausgeber geistlicher und weltlicher Musik hervor.

 

 


30.05.

 


Der Zeppelin III überfliegt als erstes Luftschiff Ammendorf.

Im Sommer vernichtet eine Feuersbrunst die Mineralölfabrik in Osendorf. Der Brand entstand vermutlich durch Selbstentzündung. Die Fabrik wurde wieder aufgebaut. 

 

 


26.11.

 


In einer Reichstags-Ersatzwahl –im Wahlkreis Halle/Saalkreis ist für den verstorbenen Abgeordneten Karl Schmidt ein Nachfolger zu wählen. Die Wahl gewinnt Fritz Kuhnert (SPD).

Die Grube von der Heydt erzielte in diesem Jahr folgendes Produktionsergebnis:

  • Rohkohleförderung: 415 190 t
  • Brikett: 49 572 t
  • Nasspresssteine: 4 162 t

Vom Bezirksturnfest kehrten die Ammendorfer Turner Fritz Opfermann und Hermann Schröter als Sieger heim.

Die Gasanstalt Ammendorf  (Kanenaer Str., jetzt Tiefe Str.) beginnt mit der Produktion.

 

 


11.05.

 


Großfeuer im Elektrochemischen Werk Ammendorf. Durch Kurzschluss oder Explosion war in den Kellerräumen des Magazins Feuer entstanden. Die Fabrikfeuerwehr und die Wehr der Grube „von der Heydt“ waren mit mehreren Schlauchlinien schnell zur Stelle. Die Explosion  von stählernen Wasserstoffflaschen, die unter lautem Knall in bedeutender Höhe mehrere hundert Meter weit fort flogen und Dächer der umliegenden Betriebsgebäude  zerschlugen sowie einstürzende Gebäude brachten zusätzliche Gefahren für die Löschmannschaften. Erst nach ca. 12 Stunden war die Gefahr der Brandausbreitung gebannt. 8 Wehren mit 12 45er Schlauchlinien waren im Einsatz. Die Mannschaften vom Feldartillerie-Regiment Nr.75 brauchten nicht mehr in Tätigkeit zu treten. Nach dem Abrücken der Wehren übernahm die Freiwillige Feuerwehr Ammendorf die Brandwache. Der Schaden betrug wenigstens 150.000,- Mark.

 

 


01.07.

 


Ammendorf erhält sein erstes Kino, das „Helios-Theater“, in der Halleschen Str.1a (heute Merseburger Str. 450).Gründer und Besitzer: Rudolf Lange.

Die Zeitung schrieb:

„In der Saalkreisgemeinde Ammendorf öffnete das Helios-Theater seine Pforten, und zwar jeweils Freitag bis Sonntag.“

Im gleichen Haus betrieb Rudolf Lange noch ein Fahrrad- und Nähmaschinengeschäft. Mit dem aufkommenden Tonfilm eigneten sich die Räume nicht mehr für die Filmvorführungen und die Familie Lange richtete im ehemaligen Tanzsaal des Cafe Kluge ein neues großes Kino (250 Plätze) die Central-Lichtspiele Ammendorf ein. Dieses Kino wurde Ende der 50er Jahre geschlossen. Der Kinosaal wurde zu einem Lagerraum umfunktioniert.

 

 


21.08.

 


Im „Bad Elstertal“( der späteren Mühle) trafen sich 23 Jünglinge und schlossen sich zum  Ammendorfer Fußballclub 1910 (A. F. C. 1910) zusammen. Als Vorsitzender wurde ein Herr Müller, als Gerätewart Paul Zwarg und als Kapitän Hermann Voigt gewählt. Der Pächter des Rittergutes Beesen stellte eine Schafweide am neuen Saugraben als Spielfeld zur Verfügung. Das erste Spiel wurde gegen Döllnitz mit 4:1 gewonnen.

 

 


03.10.

 


Die „Saale-Zeitung“ meldet:

„Der Beckersche Flugapparat wurde von Halle nach hier gebracht, um in den nächsten Tagen auf dem Artillerie-Exerzierplatz ausprobiert zu werden. Es handelt sich nicht um einen Gleit- sondern um Flugversuche, da der 40pferdige Motor bereits eingebaut ist.“

 

 


19.10.

 


Die „Saale-Zeitung“ schreibt:

„Am Vortag stürzte bei böigen Winden auf dem Exerzierplatz in Beesen ein Eindecker ab. Nach einem kurzen Anlauf von 30-40 Metern erhob sich der Apparat auf eine Höhe von zehn Metern, als eine starke Böe einen Überschlag und damit den Absturz verursachte. Das Flugzeug wurde völlig zertrümmert. Der Pilot Reinhold Becker wurde nur leicht verletzt.“

An der Ammendorfer Schule unterrichten 3 Lehrerinnen und 10 Lehrer.

 

 


01.12.

 


Die „Elstertaler Zeitung“ schreibt:

„Die Ammendorfer Bluttat vor Gericht. Das Schwurgericht in Halle verhandelte gegen den Steineträger Albert Opitz und den Arbeiter Friedrich Behrendt. Den Angeklagten wird zur Last gelegt in der Nacht zum 07.08.1910 den Arbeiter Bojko beraubt und getötet zu haben. Dieser Raubmord geschah auf dem Feld in der Nähe der Gasanstalt. Beide Angeklagten wurden schuldig gesprochen. Opitz wurde zum Tode und Behrendt zu 4 Jahren Zuchthaus verurteilt.“

 

 


06.12.

 


Der evangelische Frauenverein Ammendorf
führt in Teichmanns Hotel einen Basar durch. Der Erlös wird den Ortsarmen und der Krankenpflege zugutekommen. Es werden die verschiedensten weiblichen Handarbeiten zum Verkauf angeboten.

Die Hufeisen- und Federfabrik in der Siebenhufenstr hat die Produktion aufgenommen. Nach 1945 entsteht auf diesem Gelände ein Betriebsteil des VEB Polstermöbel Halle.

Im Verlaufe des Jahres wurde gegenüber der Broihanschenke und zwar zwischen der Linden- und der Alten Heer-Straße eine Schrebergartenanlage geschaffen.

Im Verlaufe des Jahres wurde die Trinkwassergewinnung in der Elsteraue von Sickerleitungen auf Brunnen und Hebeanlagen umgestellt.